I ItalyForAll
ItalyForAllGeschichte Italiens

🏛️ Geschichte Italiens

Von den Etruskern und Rom zur modernen Republik

Eine kurze, datierte Geschichte Italiens.

Etrusker und die Gründung Roms

Lange vor Rom blühte die etruskische Zivilisation in Mittelitalien ab etwa dem 8. Jahrhundert v. Chr., während griechische Kolonisten den Süden in der Region namens Magna Graecia besiedelten. Der Überlieferung nach wurde Rom im 753 v. Chr. gegründet, und nach einer Königszeit wurde es im 509 v. Chr. eine Republik.

Die Römische Republik und das Reich (509 v. Chr. – 476 n. Chr.)

Rom expandierte über Italien und dann das Mittelmeer, besiegte Karthago in den Punischen Kriegen (264–146 v. Chr.). Nach einem Jahrhundert Bürgerkriege wurde Augustus im 27 v. Chr. der erste Kaiser, womit zwei Jahrhunderte relativen Friedens (die Pax Romana) begannen. Auf seinem Höhepunkt erstreckte sich das Reich von Britannien bis zum Euphrat. Das Christentum wurde im 313 n. Chr. legalisiert; das Weströmische Reich fiel schließlich im 476 n. Chr..

Das Mittelalter

Italien zerfiel in Königreiche, Stadtstaaten und päpstliche Gebiete. Karl der Große wurde im 800 in Rom gekrönt. Ab dem 11. Jahrhundert wurden mächtige Seerepubliken — Venedig, Genua, Pisa und Amalfi — durch den Mittelmeerhandel reich, während Binnenstädte wie Florenz und Mailand zu Banken- und Produktionsmächten aufstiegen.

Die Renaissance (14.–16. Jahrhundert)

Italien wurde zur Wiege der Renaissance, einer Wiedergeburt von Kunst, Wissenschaft und Humanismus, finanziert von Familien wie den Medici aus Florenz. Giganten wie Leonardo da Vinci, Michelangelo und Raffael transformierten die westliche Kunst. Die Italienischen Kriege (1494–1559) hinterließen jedoch einen Großteil der Halbinsel unter spanischer und später österreichischer Kontrolle.

Einigung — das Risorgimento (1815–1871)

Im Laufe des 19. Jahrhunderts vereinte die Einigungsbewegung, angeführt von Giuseppe Garibaldi, dem Staatsmann Cavour und König Victor Emmanuel II, die Halbinsel. Das Königreich Italien wurde im 1861 proklamiert, und Rom wurde im 1870 zur Hauptstadt.

Das 20. Jahrhundert und die Republik

Italien kämpfte im Ersten Weltkrieg (1915–18). Im 1922 brachte Benito Mussolini die Faschisten an die Macht; sein Bündnis mit Nazideutschland endete in der Niederlage und seinem Sturz im Jahr 1943. Nach einem Referendum wurde Italien im 1946 eine Republik, und im 1957 war es Gründungsmitglied der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft — heute die Europäische Union. Das moderne Italien ist ein Gründer der G7 und eine der großen kulturellen und wirtschaftlichen Mächte der Welt.

Informative Zusammenfassung. Daten folgen dem weithin akzeptierten historischen Konsens.

← Start